Haus der Stadtgeschichte Leverkusen e.V.

ZeitRäume Leverkusen: RAUM 3

OFFEN FÜR NEUES:

Wende des 18./19. Jh. bis zur Verlagerung der Ultramarinfabrik von Dr. Carl Leverkus an den Rhein (1860)
Villa Römer Leverkusen - ZeitRäume
Villa Römer Leverkusen - ZeitRäume
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Schlüsselbild: Stahlstich „Opladen“ von Henry Winkles nach einer Zeichnung von Theodor Verhas mit der Darstellung der 1732 erbauten steinernen Wupperbrücke, über die eine der ältesten rechtsrheinischen Fernstraßen führte.

Es sind die Neuerungen in Wirtschaft, Verkehr, Kommunikation und Politik, die das Thema dieses Raumes beherrschen. Zahlreiche Gegenstände aus der vor- und frühindustriellen Produktion und Objekte aus dem bürgerlichen Haushalt der Fabrikantenfamilie Römer weisen auf den Übergang ins Industriezeitalter hin.

Technische Innovationen wie die Dampfkraft verändern die Produktionsverfahren und das Transportwesen in ungeahnter Weise. Offenheit für Neues, Neugier und Engagement für politische und kulturelle Entwicklung zeigen z. B. Rat Vincenz Deycks, die Familie von Zuccalmaglio und Franz Wilhelm Ohligschläger. Am 1. Juli 1848 nimmt mit dem „Verkünder“ das lokale Zeitumngswesen in Opladen seinen Anfang. Mehr Menschen haben Teil an Fortschritt, Bildung und schließlich auch an politischen Entscheidungen. In Folge der Revolutionen von 1789 und 1848 lehnen sich auch die Menschen in den Leverkusener Kommunen gegen das alte feudale System auf und fordern bürgerliche Rechte und Freiheiten in einem nationalen Staat.

 

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