Zeittafel

1905-1923 Haus Frankenberg ist Wohnsitz der Eigentümer Max Römer und seiner Frau Maria Antonie.
1923 Der Solinger Unternehmer Linder erwirbt das Römersche Anwesen und verkauft es 1930 an den Barmer Bankverein, Solingen.
1933-1938 Die Villa Römer ist Rathaus der Stadt Opladen. Abbruch der Umfassungsmauern und der Gärtnereigebäude. Öffnung des Parks für die Öffentlichkeit.
1939 Der Rhein-Wupper-Kreis kauft die Villa Römer mit Park und richtet dort Dienststellen ein.
1945/46 Die Villa ist Sitz der britischen Militärregierung.
1975 Durch die kommunale Neuordnung fallen Villa und Park an die Stadt Leverkusen.
1976-1980 Der Landeskonservator verhindert den Abbruch des Kutscherhauses: Instandsetzung und Verkauf an Private.
1985/86 Die Villa Römer wird grundlegend renoviert.
1986 Erdgeschoss und Souterrain der Villa werden dem Stadtarchiv mit der Maßgabe zugeordnet, dort ein stadtgeschichtliches Dokumentationszentrum einzurichten. Seitdem finden dort Ausstellungen zur Stadtgeschichte und Veranstaltungen statt - zunächst des Stadtarchivs, dann der örtlichen Geschichtsvereine.
1994 Die drei in Leverkusen aktiven Geschichtsvereine gründen - gemeinsam mit dem Stadtarchiv - den Arbeitskreis Villa Römer. Sie erklären sich bereit, das Dokumentationszentrum, das gemäß dem Haushaltssicherungskonzept der Stadt geschlossen werden soll, in eigener Verantwortung weiterzuführen.
1996 Stadt Leverkusen und Arbeitskreis Villa Römer unterzeichnen einen Vertrag, der den Fortbestand der Einrichtung — jetzt unter dem Namen „Villa Römer — Haus der Stadtgeschichte“ sichert.
2002 Stadt Leverkusen / KulturStadtLev überlässt den Geschichtsvereinen in Anerkennung ihrer kulturellen Arbeit das gesamte Gebäude zur Nutzung. Ziel ist — neben Wechselausstellungen — eine Dauerpräsentation zur Stadtgeschichte. Spenden (u. a. von der Sparkasse Leverkusen) und ehrenamtliche Arbeit sind wesentliche Hilfen beim Aufbau.
2007 Gründung „Haus der Stadtgeschichte Leverkusen e. V. - Trägerverein Villa Römer“.
2008/2009 Fördermittel-Bewilligung von etwa zwei Dritteln der Kosten für das Einrichten einer Dauerausstellung durch Landschaftsverband Rheinland und NRW-Stiftung.
bis Ende 2010 Eröffnung der museal gestalteten Dauerausstellung „Zeiträume Leverkusen“
Übergabe der Villa Römer an die drei Geschichtsvereine durch Oberbürgermeister Paul Hebbel (links) und Beigeordnete Helga Roesgen (3. v. r.) mit einer Starthilfe der Sparkasse, symbolisch überreicht in Form eines Schecks durch Manfred Herpolsheimer (Mitte).